Ich führte im Jahr 2004/2005 ein Experiment zum Thema "Steigerung der Leistungsfähigkeit" durch regenerationsunterstützende Maßnahmen. 24 Teilnehmer/innen, 2 Gruppen, Projektleiter/innen, Manager/innen und IT-Mitarbeiter/innen. Dauer: 3 Monate. Fortschrittskontrolle und Evaluierung mittels Bio-Feedbackanalyse. (Gerät iSense)
Methoden: Entspannungstechniken im Gruppentraining (BWB-Training) und Stresstoleranztraining mit Bio-Feedbackgerät
Ergebnis: alle Probanten konnte ihre Stresstoleranz stark verbessern, keiner der Probanten verzeichnete in Experimentzeitraum (Winter) einen Krankenstand, alle fühlten sich leistungsfähiger und fiter.
90% sahen einen großen Nutzen für das Unternehmen.
80% sahen einen großen persönlichen Nutzen
50% waren von einer Nachhaltigkeit überzeugt
Verblüffend: 0% besuchten eine Folgemaßnahme über andere Trainngsinstitute, 0% hatten eine längere Nachwirkung als 3 Monate.
Im darauffolgenden Winter gab es wieder die üblichen Krankenstände der Probantengruppe im Ausmaß von ca. 10 %.
Fazit: ohne regelmäßigen Trainings können die positiven Effekte eines Stresstoleranztrainings nicht erhalten werden, trotz erkannter und bestätigter positiver Wirkung wurde weder von den Teilnehmer/innen, noch vom Unternehmen das Thema Stresstoleranztraining weiterverfolgt.
Warum ist das so?
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